Tagebau

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Der intensive Abbau von Rohstoffen, vor allem von Kohle und Ölsanden, führt zu enormen Umweltbelastungen und -zerstörungen.

Bevor ein Tagebau errichtet wird müssen Wälder gerodet und ganze Dörfer umgesiedelt werden. Die Folgen sind die Zerstörung der ursprünglichen Biosphäre und soziale Konflikte mit der dort lebenden Bevölkerung. Nach der Räumung des Gebietes wird das Grundwasser reduziert, damit der zukünftige Tagebau nicht wieder im Grundwasser versinkt. Dies führt dazu das sich in der ganzen Region weit über den Tagebau hinaus, der das Grundwasser insgesamt deutlich senkt und ein Grundwasserdefizit entsteht. Dort wachsende Vegetation und Landwirtschaft ist dadurch beinträchtigt.

Anschließend werden die Rohstoffschichten freigelegt und es entstehen riesige Wüsten-ähnliche Flächen, Abraumkippen und eine große Menge an Tagebaurestlöchern.

Umsiedelung

Bevor ein Tagebau in der Landschaft entstehen kann, müssen die auf der Fläche des künftigen Tagebaus lebenden Menschen zwangsumgesiedelt werden. Freunde und Familien werden getrennt und soziale Bindungen aufgerissen. Bis zu 1000 Jahre alte Ortschaften werdem dem Erdboden gleich gemacht.

Landschaftsveränderung

Durch Tagebaue werden riesige Flächen intakter Ökosyseme zerstört und eine Wüste geschaffen die keine Lebensgrundlage mehr für Tiere und Pflanzen bietet. Die einzelnen Erdschichten werden als Abraumhalden am Rande des Bergbaus aufgeschüttet um später bei der Renaturierung

Grundwasserabsenkung

Um den Tagebau zu betreiben muss das Grundwasser in der ganzen Region gesenkt werden, damit dieses den Abbau nicht behindert oder den Tagebau zerstört. Die Folgen ist ein Grundwasserdefizit über die Region hinaus, welches die Vegetation und Landwirtschaft massiv beeinträchtigt. Problematischer wird es wenn auch Moore dadurch betroffen sind und diese austrocknen. Dabei werden dann massiv Treibhausgase freigesetzt, vor allem Methan, welches noch stärker wirkt als Kohlendioxid (CO2).

Erdrutsche

Nachdem die Rohstoffe ausgebeutet sind, wird der Rest des Tagebaus mit dem Abraum aufgeschüttet und der Rest mit Wasser geflutet um einen künstlichen See zu schaffen. Aus rekultivierten Tagebauen entstehen häufig „Biotope aus zweiter Hand“, neue Seenlandschaften und Erholungsgebiete. Die Folgen können aber auch schlimmer sein. Die Zusammensetzung der Aufschüttungen aus Sanden, können in Verbindung mit einem künstlichen See und Strömungen katastrophale Auswirkungen in Form von Erdrutschen haben. Dabei sind auch schon Menschen gestorben.

Text Bergbau

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RWE

RWE ist der zweitgrößte Stromerzeuger Deutschlands und einer der vier Oligopolisten (nahezu Marktbeherrschend) die den deutschen Strommarkt unter sich aufteilen Mit seinem fossil-atomaren Energiemix ist dieses Unternehmen weit von einer nachhaltigen Stromerzeugung entfernt und ist Europas größter Klimakiller. RWE macht viel Reklame um sich ein grünes Image zu verschaffen ("VoRWEg gehen") hat aber nur wenigerneuerbare Energien in seinem Sortiment. Mit viel Lobbyarbeit will RWE den Atomausstieg kippen und erreichte das Klimagelder aus dem CO2-Zertifikatehandel nun auch für den Bau neuer klimaschädlicher Kohlekraftwerke genutzt werden.

Vattenfall

Vattenfall produziert einen großenTeil seines Strommixes aus Kohle, obwohl seit Jahrzehnten bekannt ist wie sehr die CO2-Emmissionen den Klimawandel voran treiben. Auch Vattenfall versucht sich ein grünes Image zu verpassen, was aber nicht funktioniert. Denn statt endlich die Verluste durch eine zukunftsgerichtete Politik zu verkleinern, verklagt Vattenfall die deutschen Bürger auf mehrere Milliarden Euro für seine nicht mehr rentablen AKW`s - weil wir ökologisch sinnvollere Energie haben wollen.

EnBW

EnBW produziert einen großenTeil seines Strommixes aus Kohle, obwohl nun schon lange bekannt ist wie sehr CO2-Emmission den Klimawandel beschleunigen. Genau wie Vattenfall verklagt auch EnBW die deutschen Bürger auf mehrere Milliarden Euro für seine nicht mehr rentablen AKW`s - weil wir ökologisch sinnvollere Energie haben wollen.

EON

EON als der größte Stromerzeuger ist derzeit dabei seinen Namen von den fossilen Energieträgern reinzuwaschen. Dazu lagert der Konzern diese Anteile in einem neuen Unternehmen aus (quasi eine Bad Bank) und man kann nur hoffen das der Konzern dazu genügend Rücklagen gebildet hat um den Rückbau der Kraftwerke (vor allem der strahlenden AKW´s) auch bezahlen zu können.

 

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