Massentierhaltung

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Die Massentierhaltung ist eines der größten Probleme der Neuzeit, sei es aus ökologischer, gesundheitlicher oder ethischer Sicht. Für Weideland werden riesige Waldflächen abgeholzt und CO2 freigesetzt (Klimawandel), Urin und Kot der Tiere sorgen für Überdüngung und Methan-Ausstoß (Klimawandel), der hohe Konsum an Fleisch birgt Herz-Kreislauferkrankungen für den eigenen Körper und die Haltungsbedingungen der Tiere sind katastrophal.

Alleine für die Produktion von 1 Kilo Rindfleisch, werden bis zu 15.000 Liter Wasser (virtuell) verbraucht (über die Produktion des Futtermittels für das Tier, Aufzucht, Transport, etc.).

Tierquälerei

Tiere werden gemästet damit sie viel Fleisch ansetzen und brechen unter ihrem eigenen Gewicht zusammen. Sie werden in großen Mengen auf sehr kleinem Platz gehalten so das sie sich gegenseitig stressen und angreifen. Der Transport vom Aufzuchtbetrieb zum Schlachthaus erfolgt oft über lange Strecken von einem Land ins andere und ist purer Stress. Bei der Schlachtung sind die Tiere, die eigentlich vorher betäubt werden müssen, oft nicht richtig betäubt und werden bei vollem Bewusstsein geschlachtet. Bei der Produktion von Eiern die wir täglich essen, werden nur die weiblichen Küken aufgezogen um Legehennen zu werden. Männliche Küken werden nach dem Schlüpfen auf Fließbänder geworfen und lebendig geschreddert

Gesundheitsprobleme

Wer oft rotes Fleisch, Wurst und Schinken ißt, verkürzt seine Lebenserwartung massiv und erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes und Krebsleiden. Ausserdem werden bei der Aufzucht dieser Tiere Antibiotika verfüttert. Diese verhindern Krankheiten die normalerweise bei dieser Art der Tierhaltung entstehen und dient zudem als Mastmittel damit die Tiere mehr Fleisch ansetzen. Dieser massive Einsatz von Antibiotika erhöht die Gefahr deutlich das Krankheiten die auch für den Menschen gefährlich sind, in Zukunft gegen dieses Heilmittel resitent (immun) sind.

Überdüngung

Kot und Urin der massenhaft gehaltenen Tiere, normalerweise in kleinen Mengen als Gülle ein guter Dünger, dringt in die Böden und dadurch in den Wasserkreislauf. Viele der Böden und an Weiden angrenzende Ökosysteme sind dadurch stark belastet. Dies fördert z.B. grade in angrenzenden Seen das starke Wachstum von Algen die dem Gewässer den ganzen Sauerstoff dabei entziehen können und unbewohnbar für andere Lebewesen machen.

Futtermittelproduktion

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Ansprüche

Allem voran ist der Mensch ein Problem, weil viele Nahrungsmittel so kostengünstig wie möglich kaufen wollen ohne darauf zu achten wie diese überhaupt produziert werden. Niemand von uns muss jeden Tag oder jede Woche Fleisch essen, vor allem nicht wenn es die Tiere, unsere Umwelt und schlussendlich auch Uns so belastet.

Wegwerf-Gesellschaft

Würden wir nicht einfach soviel mühsam und teuer produzierte Nahrung wegschmeissen (bei der Produktion, beim Verkauf im Laden, bei uns Zuhaus), müssten wir nicht soviel produzieren udn wir würden unsere Ressourcen schonen.

Rodung von Wäldern / CO2

Durch das massenhafte Abholzen von Waldflächen für Weideflächen wird das in Pflanzen gebundene CO2 in die Atmosphäre entlassen.

Pupse / Methan

Durch die hohen Methanausscheidungen der Tiere (Methan in Form von Pupsen) werden noch mehr Treibhausgase ausgestossen.

Schädigung der Biodiversität

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Artgerechte Tierhaltung

Die Art der Tierhaltung ermöglicht den Tieren eine artgerechtere Lebensweise und verzichtet auf.....

Solidarische Landwirtschaft

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Bio-Landwirtschaft

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Vegetarismus / Veganismus

Vegetarier ernähren sich von Obst und Gemüse und verzichten dabei auf Fleisch. Veganer gehen noch einen Schritt weiter und verzichten auf alle Produkte tierischen Ursprungs (auch Käse, Eier, Milch, etc.). Grund sind oft gesundheitliche Bedenken aufgrund der schlechten Fleisch-Qualität bei der Massentierhaltung oder auch der Respekt vor den Tieren als Mitbewohner auf unserem Planeten. Diese Ernährungsart ist deutlich nachhaltiger, da hierfür weniger Anbau-Flächen genutzt werden müssen und auch unsere Ernährung dadurch gesünder wird. Allerdings gilt es auch hier auf eine ausgewogene Ernährung zu achten damit der Körper mit allen wichtigen Nähstoffen versorgt wird.

Veggie-Weeks

Wer noch nicht bereit dazu ist komplett auf Fleisch zu verzichten, kann trotzdem damit anfangen den Kosum langsam zu verringern. Setzt Tage oder eine ganze Woche mit dem Fleisch essen aus, findet Euren eigenen Weg wie ihr den Fleischkonsum reduzieren wollt. Immer mehr Menschen verstehen die Folgen des maßlosen Fleischkonsums

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Discounter

In Deutschland sind vor allem Discounter mit Ihrem Kampf um die niedrigsten Preise für diese Entwicklung verantwortlich. Sie drücken die Preise und setzen die Landwirte / Erzeuger massiv unter Druck. Diese müssen dann entweder immer billger produzieren oder pleite gehen. Durch die immer billigere Produktion leidet die Qualität der Rohstoffe und Waren, die Produktionsbedingungen und auch Umwelt und Natur.

In Deutschland sind dies vor allem: ALDI, LIDL, PENNY, NETTO, NKD, TAKKO und einige andere.

Konsumenten

Nicht nur Unternehmen tragen die Verantwortung für die Zustände. Jeder einzelne von uns wählt bei jedem einzelnen Kauf, mit welchen Produkten er welche Art der Produktions-, Arbeits- und Lebensbedingungen (egal ob Mensch oder Tier) unterstützt und wie sehr er mit die Umwelt und Natur belastet. EUER Einkaufszettel ist EUER Wahlzettel.

Politiker

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