Gleichberechtigung

Verwandte Themen: Bildung Rassismus | Sozialabbau

Gleichberechtigung ist ein Menschenrecht und die wichtigste Grundlage für eine zukunftsfähige Gesellschaft weltweit. In Deutschland ist Gleichberechtigung seit 1949 im Grundgesetz verankert. Es verging jedoch viel Zeit, bis die Gleichberechtigung auch im Alltag ankam. Zumindest in groben Zügen. Denn immer noch herrscht Ungleichheit in vielen Bereichen, auch in modernen und aufgeklärten Ländern.

Mangelnde Gleichberechtigung findet sich immer noch in vielen Bereichen bei den Themen Geschlecht, Hautfarben, Herkunft bzw. Nationalität, Einkommen, Beruf, Sozialleistungen, Bildung, oder auch im Rechtssystem. Es gibt immer noch Probleme in der Umsetzung und eine volle Gleichberechtigung haben wir z.B. in der modernen Gesellschaft noch lange nicht erreicht. Schlimmer sieht es meist in sogenannten Schwellen- oder Dritte-Welt-Ländern aus.

Auch Rassismus ist ein Fehlen von Gleichberechtigung, wenn Menschen aufgrund einer anderer Hautfarbe und/oder Herkunft benachteiligt, herabgewürdigt oder angegriffen werden.

Sexismus / Geschlecht

Vor allem in den Ländern der sogenannten "Dritten Welt" (arme Länder) oder Schwellenländern ist die Rolle von Frauen oft untergeordnet, obwohl viele Studien zeigen, dass vor allem Frauen aus diesen Ländern verantwortungsvollere Unternehmer sind als Männer. Es gibt immer noch grausame Genitalverstümmelungen (auch Beschneidungen genannt) bei Frauen, welche vom Säuglings- bis ins Erwachsenenalter durchgeführt werden. Dies ist mit starken Schmerzen verbunden, und kann schwere körperliche und psychische Schäden verursachen oder nicht selten auch zum Tod führen. 

 

Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften

Es gibt in Deutschland immer noch Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung. Bisher war die gleichgeschlechtliche Eheschließung ist in Deutschland nicht möglich, es gab lediglich eine eingetragene Lebenspartnerschaft die nicht dieselben Möglichkeiten gewährt wie die Ehe. Die CDU, CSU und FDP lehnten den vom Senat Berlin eingebrachten Antrag zur Öffnung der Eheschließung von gleichgeschlechtlichen Paaren im Jahr 2010 ab. Nachdem der Rechtsausschuss des Bundestages die Gesetzesentwürfe zur gleichgeschlechtlichen Ehe der Oppositionsfraktionen Die Linke (Oktober 2013) & Grünen (Juni 2015) liegen ließen, haben die Parteien sich auf die Geschäftsordnung bezogen und es wurden einige Debattten im Zeitraum Februar 2016 bis Mai 2017 zu diesem Thema im Bundestag geführt. Dies führte am 30. Juni 2017 zur Abstimmung im Bundestag zur gleichgeschlechtlichen Ehe, zu der 623 Parlamentarier ihre Stimmen abgaben. 393 stimmten dafür, 226 stimmten mit Nein und vier enthielten sich. Somit wurde der Gesetzesentwurf vom Bundesrat angenommen: verabschiedeter Gesetzesentwurf 1806665, Beschlussempfehlung & Bericht.  In vielen Ländern weltweit ist die homosexuelle Eheschließung ebenso möglich. Die Niederlande waren 2001 weltweit Vorreiter. In insgesamt 13 Staaten (mit Deutschland bald 14) ist die gleichgeschlechtliche Eheschließung landesweit und in sechs Ländern in Teilgebieten möglich.

 

Rassismus

Wiederholt kommt es in Deutschland zu rassistischer Gewalt gegenüber Flüchtlingen. Seit März 2011 gibt es in Syrien einen Bürgerkrieg (auch durch Waffenexporte der Bundesregierung in diese Regionen gefördert), der viele Menschen zur Flucht zwingt. Auch aktuell flüchten Menschen aus Syrien in Syriens umgebende Länder. So hat der Libanon mit seinen 4 Millionen Einwohnern bereits 1,2 Flüchtlinge aufgenommen (Flüchtlinge im Libanon). Viele Nachbarländer, wie die Türkei, Jordanien und der Irak haben bereits viele Menschen aus Syrien aufgenommen. Auch Deutschland nimmt immer mehr Flüchtlinge aus Syrien auf. Die ({tip Was bedeutet UNCHR?::United Nations High Commissioner for Refugees}UNCHR{/tip}) meldete 2015 bereits 4 Millionen Flüchtlinge, die aus Syrien flohen. Seit 2015 gab es bereits mehr als 500 rechtextreme Übergriffe auf Flüchtlinge in Deutschland.

 

Bildung

Die Möglichkeiten der Bildung hängen stark von den finanziellen Möglichkeiten des Elternhauses ab. Aber nicht nur in armen Ländern, auch in Industrieländern wie Deutschland ist dies auch heute noch Realität. Bildung ist enorm wichtig wenn es um gesunde Lebensweise geht, Laut Studien leben Menschen mit einem hohen Einkommen 10 Jahre länger als arme Menschen. Grund hierfür ist anscheinend nicht zwangsläufig das geringe Einkommen, sondern vielmehr eine gringe Bildung bzw. ein erschwerter Zugang dazu denn fehlender Sport oder höherer Zigarettenkonsum sind vor allem in bildungsfernen Bevölkerungsschichten vorzufinden (Quelle: FAZ). Noch immer ist es so, dass Kinder reicher Familien deutlich öfter ein Studium beginnen, als Kinder aus klassischen Arbeiterhaushalten was auch an der unterschiedlichen Förderung der Kinder innerhalb der Familien liegt.

 

Berufliche Chancen

Bildung steigert enorm die beruflichen Chancen und eröffnet viele Möglichkeiten die Menschen mit geringer Bildung versagt bleiben. So ist Bildung, die an Gebühren gekoppelt ist, nicht jedem zugänglich. Im Vergleich werden Frauen in denselben beruflichen Positionen wie Männern immer noch schlechter bezahlt. In westlichen Ländern sind Frauen beruflich benachteiligt und verdienen durchschnittlich 21% weniger als Männer in vergleichbaren Positionen (Gender Pay Gap, Statistische Bundesamt 2017). Deutschland teilt sich mit Österreich den dritt letzten Platz innerhalb der EU (Statistisches Bundesamt 2017: Vergleich 2015). Welche Ursachen hat dieser geschlechtsspezifischen Verdienstabstand (Gender Pay Gap)? Vorurteile und Vorbehalte führen zu solcher unberechtigten Benachteiligung, wie auch die geringe Anzahl von Frauen in Führungspositionen (Gleichstellung BMFSFJ). Die Bedeutung anderer Geschlechterformen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, zumindest gesellschaftlich werden immer noch kaum wahrgenommen bzw. ernst genommen.

 

Armut / Reichtum

Die Schere des Einkommens zwischen armen und reichen Menschen bewegt sich immer weiter auseinander. Aber nicht nur hier, sondern weltweit findet eine immer stärkere Umschichtung von Geld zu Lasten armer Menschen statt. Es ist schwer nachzuvollziehen warum ein Manager bei VW 17 Millionen Euro im Jahr verdient, während Mitarbeiter/-innen der Polizei, der Feuerwehr, in Kindergärten oder Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser, also die Menschen die unsere Gesellschaft massiv stützen, mit nur ca. 30.000 Euro (Brutto) im Jahr auskommen müssen. Andere Berufsgruppen wie Reinigungskräfte, die ebenfalls eine Stütze der Gesellschaft sind, genau wie alle anderen Berufe die unsere Gesellschaft am Laufen halten, verdienen z.T. noch weniger und müssen mit 800 Euro im Monat auskommen. Menschen mit geringem Einkommen haben auch weniger soziale Kontakte zu anderen Menschen, was auch an fehlender Mobilität aufgrund der für nicht wenige Menschen unerschwinglichen Preise von öffentlichen Verkehrsmitteln liegt.

 

Rechtssystem

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Sozialabbau

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Links:

  • Geschlechtergerechtigkeit (Link) Die Publizistin, Aktivistin & Unternehmerin Anke Domscheit Berg beschäftigt sich mitunter mit dem Thema Gleichberechtigung
  • Link 2  (Quelle: Quelle 2)
  • Link 3  (Quelle: Quelle 3)

 

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