Konsumgesellschaft

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Unsere Gesellschaft ist unter anderem eine sogenannte Wachstums-Gesellschaft deren wirtschaftliches Ziel vor allem das Wachstum von Unternehmen und Handel ist. Um dies zu gewährleisten ist die Grundlage der Konsum, also der Erwerb von Produkten jeglicher Art. Es muss also für dieses Wachstum immer mehr gebaut und immer mehr gekauft werden, damit die Unternehmen wachsen um noch mehr zu bauen und wir noch mehr kaufen.

Unsere Ansprüche

Allem voran sind wir das Problem, weil wir viele Produkte so kostengünstig wie möglich kaufen, diese eine miese Qualität habenund wir auch nicht darauf achten wie diese überhaupt produziert werden. Unsere Einstellung muss sich ändern was wir alles brauchen und ob alles so billig wie möglich sein muss, egal wieviel es dann an Umwelt, Gesundheit oder Gemeinwohl kostet.

Wachstum

Immer knappere Ressourcen weltweit und Umweltschäden zeigen das sich die Wirtschaft (und wir als Gesellschaft) kein ständiges Wachstum leisten kann. Viele Experten raten bereits zu einem Ende des grenzenlosen Wachstums da wir dringend Dinge wie Nahrungsmittelproduktion, Energieverbrauch und Geldkreislauf wieder unter Kontrolle bringen müssen.

Regionalität

Umweltbewusste und regionale Projekte müssen das Ziel unserer Gesellschaft werden. Dadurch können auch Probleme wie Klimawandel, Mangel an fossilen Brennstoffen und Finanzkrisen besser gehandhabt werden. Um etwas zu verändern, müssen Produktion und Arbeitsplätze in die Heimatregionen zurückgeholt werden. Das ermöglicht modernen und vorwärts denkenden Menschen oder Gruppen bessere Bedingungen für alle vor Ort zu schaffen und die Bedeutung von "Reichtum" neu zu definieren.

 

 

1 Kaufe bewusster ein und schaue auf die Etiketten, wo die Waren hergestellt wurden. Mach dich kundig, unter welchen Arbeitsbedingungen diese Kleidung hergestellt wurden.
2 Für qualitativ hochwertige Kleidung, die länger mehr als nur 1-3 Jahre halten sollte, muss man etwas mehr Geld ausgeben.
3 Weniger ist mehr! Wie voll ist Dein Kleiderschrank? Überlege vor jedem Kauf eines Produkts, ob Du es wirklich brauchst
4 Leihe Dir Geräte, die Du nicht regelmäßig brauchst bei Freunden oder Nachbarn. Z. B. vom großen Topf oder Tische/Stühle für Feiern oder Geräte, wie Akkubohrschrauber, Stichsäge.
5 Tausche oder verkaufe Deine gut erhaltenen Klamotten mit Deinen Freunden oder im Internet. Die Kleidercontainer ums Eck sind leider nicht die Wahl, da ein Teil der Kleidung in Entwicklungsländern landet und dort die lokalen Märkte zerstört und damit Existenzen in der  Modebranche gefährdet.
6 Klärt Familie und Freunde auf die noch nicht genau über die Konsumgesellschaft Bescheid wissen. Teilt das Video, denn es geht alle an. Sharing is Caring!
7 Schaut Euch genau an was Politiker zum Thema Konsum sagen und was sie später wirklich dazu machen. Die meisten reden nur, und versagen danach. Bildet Euch eure eigene Meinung.
8 Teile dieses Thema auf Facebook, Twitter, Pinterest & Co.        Sharing is Caring!
 

Sina Trinkwalder (Gründerin von manomama)

Bestes Beispiel dafür, wie Produktion und Arbeitsplätze geschaffen werden, ist das Unternehmen manomama und seine Gründerin Sina Trinkwalder. Umweltbewusste Mode, hergestellt ohne Ausbeutung und ohne giftige Chemie und dazu noch grandiose Arbeitsstätte für hunderte Mitarbeiter die vorher keine sinnnvollen Perpektiven durch das jobcenter bekamen. Statt langer Transportwege die bei Jeans bis zu zweimal um den Globus gehen, setzt Sina mit Ihrem Unternehmen auf regionale Herstellung und Rohstoffe. Dadurch verzichtet sie auf viel Chemikalien und arbeitet gemeinsam mit allen Mitarbeitern hart daran, uns allen vorzumachen wie man in die richtige Richtung gehen kann.

Ihr Motto: "Wir können die Welt nicht verändern, aber jeden Tag ein bisschen besser machen."

KiK (Klamottendiscounter)

 

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